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Hauptstraße 40
Mit Mondglas zu Weltruhm
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„Kulturgüter auf der Flucht“

Am 5.2.2017 wurde die Ausstellung „Kulturgut“ auf der Flucht“ im Museum in Weibersbrunn von Bürgermeister Walter Schreck und der 1. Vorsitzenden Frau Heidrun
Gärtner eröffnet.
Die Ausstellung befasst sich mit der Vertreibung deutscher Volksgruppen aus ihrer Heimat nach dem Krieg und beschreibt die Umstände auf der Flucht und ihre
Ankunft hier, in einer fremden Region.
An Hand von Alltagsgegenständen, alten Fotos, Dokumenten und Schriftstücken wird beispielhaft gezeigt, wie die Flüchtlinge in dieser Zeit gelebt haben und in
3 Abschnitten befasst sich die Ausstellung mit den Siebenbürger Sachsen, den Sudetendeutschen und der Vertreibung der Deutschen aus Ungarn.
Beim Vortrag eines Gedichts über die Flucht von Isa Pastor und Rosi Hein, hörten alle Besucher ergriffen zu und Zeitzeugen berichteten bewegend über die
Erlebnisse während der Vertreibung und die Ankunft im Spessart.
Überrascht war der Heimat- und Geschichtsverein über die große Anzahl der Besucher. Zu einem späteren Zeitpunkt sind zu diesem Thema noch einige
Veranstaltungen geplant. Die Ausstellung kann bis Ende Juni 2017 an jedem 1. Sonntag im Monat  besucht werden. Andere Termine und Führungen können unter
der Telefonnummer 06094/752 mit Heidrun Gärtner vereinbart werden.
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Diavortrag von Oskar Amrhein
Im gut besuchten Heimatmuseum  zeigte Oskar Amrhein Dias über das 100jährige Gründungsfest der Weibersbrunner Feuerwehr und das 100jährige Kirchbaufest in
Weibersbrunn aus den 60iger und 70iger Jahren.
Einige der Besucher erkannten sich wieder andere erinnerten sich an Dorfbewohner die auf den Bildern noch mitgefeiert aber  jetzt schon verstorben sind Oskar
Amrhein erzählte noch einige Anekdoten von damals und bei anschließendem Kaffee und Kuche gab es regen Austausch über das Gesehene.
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Altes Handwerk vorgestellt

Am 2. April 2017 trafen sich bei schönem Wetter wieder viele Besucher im Heimatmuseum in Weibersbrunn. Vorgestellt wurde an diesem Sonntag das Handwerk des
Schmieds. Raimund und Hans Michler zeigten eindrucksvoll wieviel Kraft und Geschicklichkeit es brauchte, um dieses Handwerk auszuführen.
Die interessierten Kinder durften natürlich ausprobieren ob auch sie den schweren Hammer heben konnten. Im Heimatmuseum bestaunten die großen
und kleinen Besucher die Einrichtung einer alten Schmiede, ausgestattet mit  den verschiedensten Werkzeugen aus früherer Zeit. Einige Bilder zeigen eine heutige
Schmiede und  dazu im Vergleich die Arbeit eines Hufschmiedes in vergangenen Zeiten. Bei Kaffee und Kuchen tauschten sich die Besucher darüber aus, welche
Arbeiten der Schmied früher erledigte. So kamen z.B. die geschossenen Wildschweine in die Schmiede und dort wurde ihnen das Fell mit einem erhitzen Eisen
abgebrannt. Dieser Geruch zog dann durch das ganze Dorf.
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Herstellung von Seife

Am 7. Mai 2017 demonstrierte Frau Astraschewski im Heimatmuseum Weibersbrunn die Herstellung von Seife.
Viel Geduld braucht man bei den einzelnen Produktionsschritten. Insfern wird man auf die Probe gestellt, so Frau Astraschewski. Sowohl beim Verrühren der
einzelnen Materialien braucht man Zeit, aber auch bis die Seife letztlich fertig ist, denn dazu ist noch eine längere Ruhepause erforderlich.
Die interessierten Besucher genossen die verschiedensten Düfte, die es zu erschnuppern gab und warteten gespannt auf die an diesem Tag hergestellte Seife.
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Ausflug in das Museum nach Altenbuch

Am 20. Mai 2017 besuchte der Heimat- und Geschichtsverein Weibersbrunn das Museum in Altenbuch. Bei einer Führung konnten sich alle Teilnehmer einen
Eindruck von der Arbeit des dortigen Heimat- und Geschichtsvereins machen und bei der anschließenden gemütlichen Runde konnte man sich’s mit einem zünftigen
Spessartvesper gutgehen lassen.
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Fledermaus „Flederike“ erzählte Geschichten im Museum

Am Sonntag, den 4.6.2017, fand eine Führung für Familien mit Kindern im Museum Weibersbrunn stattt. Zum erstenmal dabei war eine Fledermaus, die nun seit
einiger Zeit im Museum wohnt. Die Fledermaus zeigte den Besuchern wie die Leute früher in Weibersbrunn gelebt und gearbeitet haben. Sie erzählte von den
Besuchen des Prinzregenten Luitpold in Weibersbrunn und zeigte den Kindern die versteckte Schatztruhe im Prinzregentenzimmer. Eltern und Kinder waren von der
Museumsfledermaus „Flederike“ begeistert. Namensgeber waren aber die Kinder, die hierfür einen kleinen Preis erhielten.
Bei Kaffee und Kuchen ließen die Familien einen schönen Nachmittag im Museum ausklingen.
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Siebenbürger Sachsen zu Besuch

Am 2. Juli 2017 endete die Ausstellung „Kulturgüter auf der Flucht“ im Museum Weibersbrunn. Aus diesem Anlass kam die Trachtengruppe der Siebenbürger
Sachsen zu Besuch und zeigte ihre traditionellen Tänze im Garten des Museums. Mit viel Schwung und Begeisterung konnten sie den einen oder anderen Besucher
der Veranstaltung zu einem Tänzchen bewegen. Die Herzlichkeit und Freude sprang auch auf die Besucher über - ein sinnliches Erlebnis für alle die dabei waren.
Schließlich gab es auch noch Kaffee und leckeres Gebäck, nach Rezepten aus Siebenbürgen und dem Sudetenland, und so war’s ein rundum gelungener
Nachmittag.
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Vorstellung des Museumsflyers: Vergangenheit und Gegenwart

Am 6.8.2017 stellte Bürgermeister Walter Schreck den neuen Flyer vor, einen Meseumsführer, der mit Informationen, alten Motiven und Erläuterungen die
wechselvolle Geschichte des Ortes von der Entstehung bis heute beschreibt und in Bildern ein paar Impressionen vom heutigen Weibersbrunn zeigt.
Der Bürgermeister bedankte sich bei der Vorstandschaft und dem Verein für das Engagement, welches sie für das Museum gezeigt haben und die vielen
interressanten Dinge die sie zusammengetragen haben..
Durch die finanzielle Unterstützung der politischen Gemeinde wurde die Realisierung möglich gemacht - im Sinne einer Werbung für ganz Weibersbrunn. Der von
Herbert van Treeck gestaltete Flyer konnte somit in Druck gehen und ist jetzt im Museum oder in der Gemeindeverwaltung zu bekommen. Darüberhinaus ist er auf
der Homepage der Gemeinde zu sehen:
www.weibersbrunn.de
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Butter machen wie zu Oma’s Zeiten

Am Sonntag, den 6.8.17, konnten die Besucher des Heimatmuseums zuschauen, wie die Frauen auf dem Land füher selbst Butter hergestellt haben. Voller
Begeisterung waren die Kinder und ebenso die Erwachsenen dabei zu buttern, mit einem alten Butterfass Butter zu stampfen oder mit einem alten Handrührgerät die
Sahne zu Butter zu verarbeiten. Natürlich ließ sich’s auch einfacher mit einem elektrischen Handmixer bewerkstelligen. Aber schnell war allen Beteiligten klar, welcher
Kraftaufwand erforderlich war, um aus Sahne Butter zu machen. Dafür schmeckte dann die frische Butter auf einem herzhaften Bauernbrot umso besser.
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Ein schöner Sonntag mit alten Liedern und Gedichten

Am Sonntag, den 01.10.2017, wurden im Museum Gedichte von Irmes Ebert vorgetragen und alte Heimatlieder gesungen.
Erinnerungen wurden wach und die alten Zeiten lebten wieder auf.
Bei Kaffee und Kuchen verbrachten die Museumsbesucher einen gemütlichen Nachmittag in der Museumsküche.
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